Apple erfindet die Zeitmaschine neu
Apple hat es mal wieder geschafft (oder viel mehr: wird es vielleicht schaffen): Eine Funktion, die nach Meinung der meisten Leute jeder braucht, die aber kaum jemand wirklich nutzt, und wenn, dann viel zu selten.
Ich spreche von Backups.
Eine Backup-Funktion für meinen Computer, die nichts weiter erfordert, als eine externe Festplatte anzuschliessen und einmal auf "OK" zu klicken, ist - oder sollte - eigentlich der Traum eines jeden Computerbenutzers sein. Ich frage mich, ob Apple es diesmal wirklich richtig gemacht hat oder ob Time Machine nur ein "cooles" Programm ist, welches - wie viele andere Werkzeuge von Apple - zwar eine bestimmte Aufgabe erfüllt, aber auch nur die und nicht sehr flexibel ist.
Die scheinbaren (schließlich hat es ja noch keiner benutzt, ausser Apple) Vorteile des Konzeptes von Time Machine sind leicht aufgezählt:
- Kein Programm installieren, konfigurieren und bedienen lernen. Gesichert wird automatisch, zurückgespielt wird mittels eines speziellen Desktops und denselben Programmen, die man sonst auch benutzt.
- Keine Sicherungs-CDs, DVDs und Bänder sortieren und katalogisieren müssen.
- Keine manuellen Sicherungsdurchläufe anstossen.
- Keine Dateiformate oder Backupkataloge, die ohne eine Lizenz, auf dem falschen Rechner, etc. nicht funktionieren.
- und so weiter
Was mich interessieren würde, wäre folgendes:
- Kann Time Machine auch auf andere Medien, wie z.B. Netzwerkfreigaben, FTP-Verzeichnisse etc. sichern? Ja.
- Benötigt Time Machine ein Mac-Dateisystem zum sichern? Ja. Das ist schlecht - ich hätte einen Linux-Server und diverse Online-Shares, die ich für Backups benutzen könnte.
- Kann man wählen, wo das Backup hin soll? Jein: Man muss eine komplette Partition angeben, ein Unterverzeichnis reicht nicht. Das ist sehr schlecht, ich kann meine 400G Platte doch nicht leeren und neu partitionieren, nur für ein Backup-Programm? Und eine komplett neue Platte kaufen? Hm. Nicht gut.
- Was ist mit grossen Dateien? Werden nur Unterschiede gespeichert? Nein. Wenn man Filme oä. sichert und dort ein paar Bytes ändert, dann werden immer die kompletten Dateien neu gesichert. Auch nicht optimal.
Naja, wir werden sehen. Vielleicht ist es an der Zeit, mir ein Macbook Pro zu kaufen, sobald Leopard da ist. Mein iPhoto auf meinem G4-Mini ist jetzt mit knapp 12000 Bildern schon etwas überfordert, vor allem wenn gleichzeitig auch noch Google Earth, diverse Browserfenster, DoubleTake usw. laufen. ;-)
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Klar, warum nicht?
Wenn ich meine Artikel dann trotzdem noch (ggf. zusätzlich) hier posten kann :-)
Ich benutze alles - primär Linux und Mac OS X, teilweise Windows, und so glaube ich einen ganz guten Überblick über die Systeme zu haben.
Jens


Apple
Hallo JB,
Deinen Artikel über die Apple-Sache finde ich sehr interessant. Bist Du
selbst mehr Apple-Fan als PC-User ?
Auf unserem Portal schreiben kompetente Autoren zu Spezialthemen. Die Sparte Apple
ist dort noch nicht vertreten. Wäre das etwas für Dich ?
Gruß,
Klaus