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Ubuntu Edgy → Feisty

Ich habe jetzt auf drei verschiedenen Rechnern mein Ubuntu auf den aktuellen Stand gebracht (oder genauer: Kubuntu).

Kurzes Fazit: Das Upgrade verlief trotz vieler installierter externer Programme und Quellen sauber durch, nur bei dem Rechner mit der NVIDIA-Karte gabs Probleme, die aber - für mich - einfach zu lösen waren. Trotzdem ist der Upgrade-Prozess noch nicht perfekt.

Mittelkurze Fassung (Screenshots folgen):

  • Das Upgrade-Programm bricht unsauber ab, wenn man nicht genügend Platz hat, sowohl alle Upgrade-Dateien herunterzuladen und zu installieren. Ein "dpkg --configure --all" auf der Konsole hat das Upgrade danach aber noch sauber abschließen können.
  • Das Upgrade-Programm steigt (noch) nicht durch den NVIDIA-Treiberwald durch. Es gibt jetzt drei verschiedene Treiber für die NVIDIA-Grafikkarten, und die wenigsten Karten funktionieren mit mehreren dieser drei Treiber. Von wegen "unified" ... glücklicherweise gibt es für alle drei Treiber fertige Pakete für Ubuntu, die mittels Automatix2 auch installiert werden können.
    Ich habe eine NVIDIA GF4 TI4200, und diese wurde bisher vom Treiber nvidia-glx-legacy unterstützt. Der wurde auch ordnungsgemäss aktualisiert. Nur leider wird diese Karte von den neueren Treibern nur noch von nvidia-glx unterstützt, somit landete ich nach dem Upgrade erstmal in einer Text-Konsole.

Ansonsten verlief das Upgrade ohne irgendwelchen Schluckauf. (Screenshots folgen.)

Feisty, erster Eindruck (KDE)

  • hübscheres Bootlogo, bootet geringfügig schneller (subjektiv?)
  • hübscheres KDE Theme mit Ein-/Ausblenden aktiver Knöpfe und einigen besseren Icons und endlich funktioniert auch das "Alt-Tab zwischen Fenstern beider Bildschirme wechseln lassen" wieder
  • natürlich aktuellere Programme
  • 3D-Desktop - ich habe ihn allerdings erstmal wieder abgeschaltet, denn:
    • nach gewisser Zeit nervt es irgendwie
    • einige Programme, die anhand des Windowmanagers erkennen, auf welchem Desktop sie laufen, erkennen bei Verwendung von Beryl/Metacity gar nichts, z.B. Openoffice.org, und schalten die Desktop-Integrationen ab.

    Es ist aber nicht merkbar langsamer, und verbraucht auch nicht merkbar mehr Akku (auf dem Notebook) als ohne. Selbst mein i865GM Chipsatz auf dem Notebook macht das alles problemlos mit. Die ATI Radeon 7000 auf der Arbeit allerdings nicht ... zumindest nicht im Zweischirmbetrieb: zuwenig Texturspeicher.

Bisher läuft alles sehr stabil und zuverlässig, und vor allem das deutlich schnellere Openoffice 2.2 ist ein Upgrade (gegenüber 2.0) wert. Aber man kann sich Openoffice 2.2 auch direkt (als Debian-Pakete) von http://de.openoffice.org holen, wenn man auf die Desktop-Integration verzichten kann.

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