Ein Klavier, ein Klavier!
Endlich. Mein Musikzimmer ist fertig. Nach diversen Reisen (u.a. nach Stuttgart, wegen meiner Promotion) und etwas Heckmeck in meiner Band (und einer potenziellen neuen Band) konnte ich endlich mal umbauen, und jetzt kann ich richtig Musik machen.
Ausstattung:
- Ein Kawai CA-7 E-Piano
- Ein Roland D-10 Synthesizer
- Ein Behringer Eurorack
- Ein Mikrofon (geplant: 2x Sennheiser Gesangsmikros, ein Bläsermikro hab ich schon)
- meine Klarinette (nicht zu sehen)
- Mikroständer, Keyboardständer, jede Menge Kabel, das meiste von Amptown
- mein Mac Mini mit Garageband 2 und ggf. bald "Band in a Box"

Vor 15 Jahren
Angefangen hat alles mit meinem Roland D-10 (steht links). Das besitze ich schon seit ca. 15 Jahren, damals in England für einen Spottpreis einem Schulfreund abgekauft und kurz danach für (für einen Schüler) utopische DM 160.- das Cakewalk PRO 4.0 gekauft. Damit habe ich locker drei Dutzend Stücke geschrieben - auf einem 8MHz DOS-PC. Das war Spass pur, aber alles solo.
Letztes Jahr habe ich dann mein erstes Gehalt am Kawai CA-7 verprasst. Das war nach 5 Jahren Studentenwohnheim dann erstmal wieder das erste Klavier, was ich im Haus hatte. Und es hat sich gelohnt.
Warum Kawai?
Zu Auswahl standen noch Roland, Yamaha, und noch ein paar andere (z.B. Korg). Zum einen hatten wir bereits ein Kawai (der kleineren Sorte) im Bandprobenraum stehen, gesponsort von der TUHH. Zum anderen ist Kawai, so wie ich das sehe, die einzige Firma, die wirklich Wert auf das Klavier im E-Piano legt. Yamaha beispielsweise legt viel mehr Wert auf technischen Spielkram wie automatische Begleitungen, ein riesiges LC-Display usw. Kawai baut E-Pianos mit einer Holztastatur, vernünftiger Tastengewichtung (halt wie beim Klavier), fast perfekter Simulation von Saiten-, Gehäuse- und Dämpferresonanz, einer echten Flügelmechanik, und verzichtete dafür auf technischen Spielkram, den auch jeder PC (den man natürlich trotzdem anschließen kann) erledigen könnte.
Wer Klavier spielen möchte und sich kein "richtiges" leisten kann - oder, wie ich, trotzdem die Vorteile der Elektronik nicht missen möchte (Kopfhörer, PC-Anbindung) - dem sei hiermit die CA-Reihe von Kawai wärmstens empfohlen. Sie kann zwar keinen Konzertsaal austönen (dafür fehlt den eingebauten Lautsprechern dann doch vielleicht etwas Schalldruck), aber für zuhause und fürs Vorspielen reicht das allemal.
Was fehlt nocht?
Ein Sound-Input für den Mac. Der Mini hat kein "Audio In", ich muss noch ein USB-Gerät kaufen. Die haben aber auch i.A. viel bessere Qualität als die onboard-Wandler, da die Signale vor der Digitalisierung nicht vom Rest des Laptops gestört werden können.
Das genannte Eurorack - ich habe mich noch nicht entschieden, welches ich kaufen will.
Ggf. ein seperater Verstärker - momentan wird der Eingang vom CA-7 verwendet.
Und etwas mehr Zeit :-)
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ich habe das kawai mp8 und
ich habe das kawai mp8 und kann dir recht geben, kawai ist das beste!
Aufgerüstet
Wie hier beschrieben, hat mein Mac jetzt 1GB RAM, kriegt demnächst noch Bluetooth & WLAN nachgerüstet und eine externe Firewire-Festplatte - in der Hoffnung, die ist etwas schneller als die interne 2.5"-4200rpm-Notebook-Platte (die dafür nicht zu hören ist und kaum Wärme produziert).
Statt dem Behringer Eurorack habe ich mir das Edirol UA-25 USB-Audio/Midi Kombinat zugelegt. Vorteil: sehr klein, USB powered, inklusive Limiter für die zwei kombinierten Mikro-/Line-Eingänge und eingebauter MIDI-Schnittstelle.


Ja, bei den E-Pianos kommt
Ja, bei den E-Pianos kommt wohl Kawai dem echten Klavier tatsächlich am nächsten. ( Klaviere kann man übrigens auch gebraucht kaufen.. ich weiß, ist dann trotzdem ohne Kopfhörer ;-) , mein ja nur. ) Finde es jedenfalls toll daß es noch Menschen gibt die den Klavier-Sound suchen, sogar bei einem E-Piano. Ich finde ein elektronisches Instrument sollte *auch* das "Original" im Reportoire haben, den Original-Sound. Und darüber hinaus natürlich all die Features wegen denen man sich für die E-Variante entscheidet :-).