Es war einmal ein TFT
Ich habe mir ein TFT-Display gekauft. Und da ich gerne Nägel mit Köpfen mache, wollte ich auch gleich die richtige Grafikkarte dazu haben. Das konnte ja heiter werden... wurde es auch.
Episode 1: Das TFT
Der TFT-Kauf (naja: der erste TFT-Kauf) war ein Spontankauf. Ich hatte TFTs immer als "superteuer, nicht farbecht, schmierend (langsam)" und so weiter im Kopf. Dann habe ich bei Saturn ein Gericom TFT gesehen. 17 (in Worten: 17) Zoll, entspricht einem 19"-CRT. Für, ungelogen, 500 Euro.Meine Meinung über Gericom ist ja mittlerweile allgemein bekannt ;-), also war ich anfangs sehr skeptisch. Ich habe mir von einem Mitarbeiter drei von den Teilen vorführen lassen, und zwar mit meiner Knoppix Boot-CD, damit nicht irgendein Windows-Tool Farbkorrektur oder sowas macht und mir ein falsches Bild vorspielt. Die Dinger waren akzeptabel, erstaunlicherweise. Für den Preis (knapp das doppelte von einem gleichwertigen CRT, mit ca 1/4 des Platzbedarfs, 1/4 des Stromverbrauchs, 1/4 der Hitzeentwicklung, aber deutlich schärferem Bild) ... die 14 Tage Geld-zurück-Garantie hat mir dann den Rest gegeben.

Bildschärfe: TFT (links), CRT (rechts)
(mit absichtlich ABgeschaltetem Antialiasing)
Zuhause war ich anfangs begeistert. Das Teil flimmerte bei dem üblichen X11-Schwarzweiss-Muster, aber das ist auch so hochfrequent, das kann man fast verstehen. (Gute TFTs, siehe unten, flimmern auch da nicht.) Ich habe mit dann im Netz allgemein über TFTs schlau gemacht und ein paar Newsgroups und IRC-Channels besucht. Das Gericom-TFT hatte (natürlich) keinen DVI-I Anschluss (Digital Video Interface), sondern nur VGA, was für digitale Display eigentlich Rumfug ist (wieso muss die Grafikkarte das Signal erstmal auf einen analogen Träger modulieren, nur damit das TFT es danach - fehlerbehaftet! - abtasten und wieder digitalisieren kann?).
Aber ich war happy, jedenfalls bis ich für EUR 549.- - gar nicht mal so viel mehr - ein Belinea TFT, auch 17 Zoll, bei meinem Computer-Ramscher (nein, keine Angst, nicht der hier) um die Ecke sah. Ich habe die beiden gegenübergestellt (weisst du, wie prollig das ist, wenn man drei Bildschirme auf dem Schreibtisch stehen hat, und dazu noch zwei davon 17"-TFTs sind? ;-) und das Belinea hat nicht geflackert, auch nicht beim X11-Schachmuster. Hm. Und ich dachte, "gute" TFTs wären immer noch so teuer? Die sind ja fast bezahlbar geworden! (Belinea ist auch keine wirkliche Profi-Marke, aber ich halte von denen mehr als von Gericom :-)
Episode 2: Das zweite TFT
Mein Ramscher hat mir das Teil vorgeführt, und zwar mit DVI-I Anschluss. Kostete dann knapp 200 Euro mehr, aber so oft und lange wie ich vor dem Rechner hänge, war mir meine Augengesundheit so ziemlich alles wert. Mein momentanes CRT ist ein 4 Jahre altes absolut-Noname-Stück, das man auf der Oberseite als Kochplatte benutzen kann und das jedesmal beim Entmagnetisieren (degauss) sämtliche anderen Monitore im Umkreis von 10 Metern einen Sprung senkrecht in die Höhe machen läßt.Zusätzlich hat es noch nichtmals wirklich scharfe Bilder, und was noch viel schlimmer kommt, ca 150m hinter dem Gebäude, in dem ich wohne, ist eine Güterzugstrecke. Wenn E-Züge unter Last 1000A ziehen, herrscht beim Vorbeifahren in meinem Zimmer ein Feld von ca 1-2A/m Stärke. Das ist für mich selber völlig ungefährlich (das müssten schon einige tausend A/m sein), aber mein Monitor merkts und zittert dann fröhlich im 17Hz-Takt mit der Bahnfrequenz mit. Grrr....
Die Probleme hat das TFT natürlich überhaupt nicht. Ich habe dann wie gesagt, Nägel mit Köpfen gemacht, das Gericom-Ding zu Saturn zurückgebracht, und mir gesagt, nimm das mit DVI-I, dann kannst du an das Display notfalls auch zwei Rechner anschliessen, und am Display vorne umschalten falls nötig. So weit, so gut. Ich hatte noch keine Grafikkarte, und war jetzt erstmal wirklich happy (und neidische Blicke sämtlicher Besucher waren mir sicher :-).
Episode 3: Die Grafikkarte
Fehlt noch die passende Grafikkarte. Sechs PCI-Slots sind verdammt knapp (2 Grafikkarten, TV-Karte, Netzwerkkarte, SCSI-Karte, Soundkarte, und schon ist Sense), daher wollte ich eine mit zwei Ausgängen, preferably natürlich einmal VGA und einma DVI-I. Die gibt es ja zur Genüge.Der Grund für die Karte war zweigeteilt: Ich wollte a) meine Matrox Millenium 220 PCI rauswerfen :-) weil die zwar für 2D völlig ausreichte, aber nicht mal vernünftige hardwarebasierte Videoskalierung konnte (XVideo/Xv). Ich wollte also auf beiden Monitoren Filme gucken können. Ich wollte ferner einen PCI Steckplatz einsparen. Dringend war das nicht, der Grafikkartenkauf fand auch erst ein paar Wochen nach dem TFT-Kauf statt.
Der erste Versuch war eine ATI Radeon 9000. Ich trug das Ding nach
Hause, lud mir von www.ati.com die Treiber für Linux runter, baute das Teil
ein, installierte die Treiber, fand raus daß die Treiber nur für alle Karten
bis zu und inklusive der Radeon 8500 funktionierten, fand ferner raus, dass es
noch keine Open Source-Treiber für die 9000er gibt, baute sie wieder aus und
brachte sie zurück.
Note: Das hat sich mittlerweile
geändert.
Der zweite Versuch war eine "Powered by ATI" Karte mit 8500er Chip. Ich
trug das Ding nach Hause, baute das Teil ein, fand raus daß die oben
heruntergeladenen Treiber von www.ati.com nur für Karten "made by ATI"
funktionieren und nicht "powered by ATI" (Dritthersteller mit ATI-Chip), fand
ferner raus, dass die Open Source-Treiber für die 8500er super prima
funktionieren, solange man entweder nur einen Bildschirm hat
oder auf 3D-Beschleunigung verzichten kann, baute die Karte wieder aus
und brachte sie zurück.
Note: Das hat sich mittlerweile
geändert.
Der dritte Versuch war eine Geforce 4 MX 440 mit DVI-I und VGA und TV-out. Der Händler wollte mich noch belabern von wegen "Nimm doch gleich die TI4400", die ist ja so viel schneller und besser. Mir ist die 3D-Leistung der Karte völlig furzegal, ich will nur einen vernünftigen DVI-output auf der Karte haben. Ich baute die Karte ein, installierte die Treiber von www.nvidia.com (die habens verstanden: Es funktioniert mit NVIDIA-Karten exakt genau das gleiche was unter Windows auch funktioniert. Die Treiber haben sogar die gleichen Bugs. :-) Kein Wunder, NVIDIA entwickelt einen generischen Treiber und kompiliert ihn dann für beide Systeme.) und fuhr das System hoch.
Geil: ein Bild
Und ich erhielt ein Bild. NVIDIA benutzt nicht Xinerama, sondern TwinView, was diverse Vorteile gegenüber Xinerama hat, aber gleichzeitig Xinerama-Informationen an die Anwendungen leitet, so daß die "wissen", daß da zwei Bildschirme sind und z.B. Fenstermaximierung vernünftig funktioniert, und Dialogfenster nicht so wie bei Windows mitten zwischen beiden Bildschirmen auftauchen. :-)Ein Problem gabs jedoch: Das TFT schaltete sich bei Benutzung des DVI-I Ausgangs alle naselang ab. Das war SCHEISSE! Immer wenn ich irgendwas stressiges machte, wie z.B. fullscreen-movie, viele Fenster hin und herschieben, usw, ging das TFT einfach aus und kam mit einem extrem verzerrten Bild wieder:

Mein kaputtes TFT - dachte ich
Geil: Der Belinea Support
Ich habe das TFT verdächtigt. Ich habe meinen Händler gefragt. Der sagte "Belinea hat einen Austauschservice". Na... dann wollen wir mal hoffen. Ich ruf die Service-Hotline von Maxdata (=Belinea) an (02365-9521010, für diejenigen, die sie evtl. auch mal brauchen) und lande in der Wartschleife. Nach ca. 2min kriege ich eine (anscheinend) Sekretärin an die Leitung. Ich beschreibe meinen Fehler, sie sagt, sie hat diesen Fehler noch nie gesehen. Ich sag ihr, ich auch nicht - aber ich hätte gerne ein funktionierendes Gerät.Sie verbindet mich mit einem Techniker. Nach 10min in der Warteschleife bekomme ich die Möglichkeit auf Band zu labern, was ich tue (ich habe keine Lust länger zu warten). Das hat natürlich keine Auswirkung (Rückruf oder so), also rufe ich am nächsten Tag erneut an. Und jetzt kommt die Überraschung.
Service: "Maxdata Hotline, was kann ich gegen Sie tun?"
ich: "Hier Jens Benecke, ich habe hier ein defektes TFT, [etc]"
Service: "OK, die Seriennummer des Gerätes bitte"
ich: (...)
Service: "Wir schicken Ihnen ein Ersatzgerät zu. Bitte kabeln Sie das kaputte ab, stellen es nackt (ohne Verpackung, ohne Kabel, ohne Zubehör) bereit, es wird morgen abgeholt."
ich: SPRACHLOS
Und so war es dann auch. Am nächsten Tag hatte ich ein Ersatzgerät in der Hand. Nur leider hat das absolut gar nichts bewirkt, der Fehler trat immer noch auf, und zusätzlich hatte ich Pixelfehler:
Mein zweites kaputtes TFT - dachte ich
Auf dem 1600x1200 Digicam-Original sieht man die bunten Punkte unterhalb der Dächer des Bildes sehr deutlich, und die gehören da keineswegs hin.
Dieser ganze Scheiss trat immer nur am DVI-I Eingang auf, niemals mit dem VGA-Connector. Aber ich habe nicht 200 Euro für etwas gelöhnt, was ich nicht benutzen kann. Also, das hat zu funktionieren.
Erneuter Anruf beim Support. Die Story war die gleiche wie oben, man versprach mir am Folgetag (max 48 Stunden) ein Ersatzgerät. Am Abend desselben Tages ging ich noch einmal beim Ramscher vorbei und sah Geforce4 TI4200 mit DVI-I im Regal stehen. Ich nahm eine davon mit, für den Fall daß doch die Grafikkarte kaputt war.
Die Lösung
Und das war die Lösung: Die billigen Grafikchips kriegen anscheinend kein vernünftiges DVI-I Signal hin. Denn mit der jetzt hier laufenden Geforce-4-TI-4200 Grafikkarte kann ich mit dem TFT alles prima machen, es gibt mit dem TFT keine Grafikfehler, keine Probleme, und ein absolut sauberes Bild.
Moral
- Kaufe keine billigen TFTs. Markengeräte müssen es nicht sein, aber keine ultrabilligen.
- DVI-I lohnt sich. CRT zu TFT ist schon ein Quantensprung in der Bildqualität, aber TFT-VGA zu TFT-DVI ist noch einer. (wenn auch nicht soo grosser)
- Heutige TFTs sind problemlos spielegeeignet und auch für quasi alles schnell genug in der Reaktion des Bildaufbaus.
- Kaufe keine billigen Grafikkarten. Alles unterhalb 150 Euro mit DVI-I ist Schrott. (und ich weiss das, ich habe drei Stück davon ausprobiert :-))
- Mach den Händlern Stress, dann kannst du auch mal was tauschen. Guter Service ist mehr wert als der billigste Preis.
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Re: fast gleiches Problem..
fast gleiches Problem..
Habe auch das Problem mit meinem Samsung Syncmaster 193T (mit Radeon 9200 über DVI).
Habe es mit RedHat 8 bzw. 9, Fedora, SuSE 9, FreeBSD, usw. versucht. Immer das gleiche:
Der TFT schaltet sich von Zeit zu Zeit in den Standby-Modus (obwohl alle die LEDs etwas anderes sagen). Das hat mich total verrückt gemacht!
Unter Windows konnte ich solche Probleme nicht ausmachen!
Re: Re: fast gleiches Problem..
Re: fast gleiches Problem..
Das liegt aller Wahrscheinlichkeit an den ATI-Treibern. Die sind buggy. Ich würde vorschlagen, du beschwerst dich bei ATI (damit die merken, dass für die Linux-Treiber Bedarf besteht... sonst kümmert die das wahrscheinlich nicht)
Re: fast gleiches Problem..
fast gleiches Problem..
hi
das habe ich bei meinem analogen anschluss...
habe aber den hyundai imagequest q17
und die fehlermeldung kommt beim bios bildschirm (wo die festplatten und ram getestet werden) und beim windows logo (also wenn winxp startet mit dem balken unten) und unter linux
und unter linux geht dvi überhaupt nich
unter windows selbst funzt dvi und analog 1a
weiss jmd abhilfe ?
Twinview...
Hallo Jens,
ich habe ebenfalls eine NVidia GF4 4200 und einen TFT am DVI sowie CRT am VGA Ausgang hängen. Mein Linux läuft auch gut mit Twinview etc. - das Problem ist nur, dass der "Hauptbildschirm" für Linux der CRT ist, und nicht der TFT. Ich möchte es aber andersrum (den CRT habe ich auch nicht immer an, möchte ihn nur zum "auslagern" für LICQ und solche Sachen verwenden). Unter Windows kann man ganz einfach einstellen welcher Bildschirm der Hauptschirm ist, auf dem sich neue Progreamme öffnen, etc. - aber unter Linux habe ich noch nirgends eine Konfigurationsmöglichkeit gefunden. Weißt du wie ich da Abhilfe schaffen könnte?
Gruß, Padde.
hi
hi, wollt nur sagen das ich das lustig finde das wir beide den gleichen namen haben also hau rein ciao padde
Re: hi
hi
Jetzt komplett? Vor- und Nachname? Das wäre wirklich witzig. :)
Keine Probleme mit der neusten GeForce 4MX Revisio
Habe trotz des Artikels das Abenteuer gewagt und mir eine GeForce4 MX440-8x, also eine neuere Revision, geholt (Aopen Aeolus), da ich einfach keine aktive Kuehlung auf meiner Grafikkarte will - die letzten 2 sind daran gestorben, und Krach macht es auch noch.
Kurz gesagt, bis auf ein Problem laeuft es voellig problemfrei auf meinem AG Neovo K-19. Das Problem ist, dass bei XVideo im Fullscreen Pixelmuell rechts von harten Kontrasten erscheint. Da es im RGB-Mode nicht geschieht kann ich es wohl auf die Grafikkarte schieben (es sei denn, DVI kann YUV Daten gemischt mit RGB uebertragen und die GF4MX nutzt dies auch).
Naja, die neuen GeForceFX 5200 sind auch passiv zu bekommen, daher werde ich wohl irgendwann die Loesung wissen...
TFT-Bericht
Hallo Jens,
ich habe heute geschrieben, der 19" TFT Gericom EZM 19F sei im Kaufhof für 599,00 zu haben. Das musste 699,00 heißen. Tut mir leid.
Bis dann.
MfG
Chris
TFT-Bericht
Hallo Jens,
habe Deinen sehr interessanten TFT-Bericht ebenfalls durch 'Googlen' nach Gericom gefunden. Im Kaufhof sah ich nämlich gestern einen Gericom 19" (neunzehn Zoll!) TFT für 599,00 (ohne DVI-I). Leider ist nirgends etwas Genaues über das Gerät zu erfahren - auch auf der Gericom-Website nicht. Die Typenbezeichnung 'Gericom EZM 19F' taucht dort ebenfalls nicht auf. Merkwürdig.
Ähnliches bei Mediamarkt: Ein Microstar (Medion?) 18" TFT MD7218 für 399,00, zwar ohne DVI-I, aber trotzdem ein ganz toller Preis. Leider ist auch über dieses Gerät nirgendwo etwas zu finden.
Von diesen Angboten werde ich, so schwer es auch fällt, also lieber die Finger lassen.
Zu Deinem Bericht noch eine, vielleicht dumme, Frage. Beim Vergleich der Bildschärfe steht unter dem Bild: CRT vs. TFT. Bedeutet das, dass links der Röhrenmonitor und rechts das TFT-Panel abgebildet sind? Hoffentlich nicht, denn dann kann ich mir die Investition ja wohl sparen.
Freundliche Grüße
Chris
Re: TFT-Bericht Medion 7218
Hallo,
ich habe einen Medion 7218AR. Ich habe ihn GERN gegen meinen alten CRT - (Röhren) Monitor ausgetauscht und will ihn auch nicht mehr zurück haben.
Für 399 E war das ein guter Preis, aber da solche Teile Investitionen für die Zukunft sind, solltest du doch nach einem Gerät mit digitalem Bildeingang suchen. Das hat der Medion nämlich nicht.
Und wenn du die Monitore vergleichst, schau dir kein Aquariumsbild oder eine Landschaft an. Nimm einen Text eines Schreibprogramms und schau dir die Buchstaben an, dann siehst du, wie das aussieht.
Gruß, Gerd
Re: TFT-Bericht
Um Gottes Willen. Das TFT ist (eigentlich *jedes* TFT) ist um Größenordnungen schärfer als jedes CRT. Wenn du im Laden so ein Teil kaufst, nimm dir eine Knoppix-CD (www.knopper.net) mit, und boote die, und achte beim Start der grafischen Oberfläche auf das "Schachbrettmuster" von X-Window, und ob es _da_ flimmert.
Alternativ stell im Hintergrund vom dort laufenden System ein Muster ein, welches möglichst viele schwarz-weiss-Übergänge hat. Das ist für TFTs schwer darzustellen und die meisten fangen dann an zu flimmern.
Gute TFTs schaffen das jedoch problemlos. Mein Belinea 101720 hat damit keine Probleme.
TFT-Stress
Hi Jens;
bin nur blöder Anwender, nicht so ein Crack wie Du. Auf Deine eindrucksvolle Schilderung kam ich, weil ich Gericom TFT eingegoogelt habe. Das war spannender als ein Krimi. Bei mir steht der Neukauf eines Computers an. Nachdem ich bei meinem alten schon einen ganz ordentlichen TFT (Samtron 15 S)benutze, will ich natürlich nicht mehr zurück zur Röhre. Und da sieht man in der Werbung......(Saturn - "Geiz ist Geil") gerade einen 17-Zoll-Gericom. Ich durchwühle das halbe Netz, um einen Test zu lesen. Aber es gibt keinen - was mir schon zu denken gibt...
Nach Deiner Schilderung werde ich alles tun, aber sicherlich keinen Gericom kaufen. Ich habe nämlich nicht so viel Geduld wie Du, sondern hätte mir bei so einer Aktion längst den Herzinfarkt geholt und zuvor mein Mobiliar aus dem Fenster geworfen.
Auch die Hinweise auf DVI und die entsprechende Grafikkarte sind wertvoll. Also, nochmals: vielen Dank Jens.
Re: TFT-Stress
Hi,
naja, Crack :-) ich bin bloss ein Sturkopf; wenn ich für eine Leistung Geld ausgegeben habe, dann will ich sie auch haben. Und da es eigentlich sinnvoll ist, wenn man dafür sorgt, daß keiner den Fehler noch mal macht, veröffentliche ich hier die Erfahrungen, die ich mit Firmen und Produkten gemacht habe.
Wie du z.B an der connecting-electronics Geschichte siehst, hat das oft so viel Erfolg, daß die Firmen versuchen mich einzuschüchtern und mir schöne nette Anwaltsschreiben schicken. Gottseidank leben wir hier in einem Rechtsstaat ... ;-)
Re: Re: TFT-Stress
Re: TFT-Stress
@ Chris:
Dieser TFT wird von MEDION vertrieben, aber ursprünglich kommt er von SAMSUNG. Ist ein sehr guter TFT. Bloß niemand weiß das. Ansprechzeit 30 MS. Fürs zocken nicht so ganz geeignet. Da würd ich mir lieber einen mit 20 MS holen!
AC|Luz


fast gleiches Problem..
Hi!
Also ich hab ein fast gleiches Problem mit DVI Anschluss an einem Samsung 191T - über 1024x768 sagt er nur noch "Videofrequenz zu hoch".
Allerdings habe ich eine MSI GraKa mit dem Chipsatz nVida GeForce4 Ti 4200 - meinst da gibt es nun auch noch Unterschiede von verschiednen Herstellern?