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SCO, Unisys, Microsoft, Patente und Linux

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Vor etwa zwei Jahren habe ich hier berichtet, was SCO alleine bzw. mit Unisys zusammen, versucht gegen Linux auszurichten. Damals war die "Gefahr" gegen Linux ein gefundenes Fressen für alle, die Linux irgendwie schaden wollten.

Was ist aus SCO und Unisys heute geworden?

Damals

SCO bedrohte ihre eigenen Kunden, Linux würde sie der Gefahr aussetzen, für Patentverletzungen verklagt zu werden. Gleichzeitig hat SCO

Dann gab es Gerüchte, daß SCO von Microsoft gekauft/bezahlt worden wäre. Aber das ist eigentlich ziemlich egal.

Und jetzt?

Damals habe ich UniSYS als Beispiel dafür genommen, was mit einer Firma passiert, die solche Aktionen zeigt. Damals hetzte Unisys zusammen mit Microsoft gegen Linux, und verlangte $5000 Lizenzgebühren für GIF-Dateien. Was macht Unisys heute? Sie sind in der Versenkung verschwunden und verkaufen Linux-Systeme.

Jetzt gucken wir doch mal, was SCO mittlerweile tut:

Und zum Schluss der absolute Brüller:

SCO wusste anscheinend die ganze Zeit, daß es keine copyright-Verletzungen im Linux-Kernel gab.

Die Geschichte wiederholt sich vielleicht nicht, aber manchmal reimt sie sich.

Microsoft

Alle verwiesen immer auf die Alternative Windows - besonders SCO (zeitweise). Wollen wir doch mal sehen, wie oft Microsoft bisher verklagt wurde. Der Durchschnitt der Klagen scheint so etwa einmal die Woche zu sein - und das liegt sicherlich nicht nur daran, daß Microsoft "größer" ist. Hier mal eine unvollständige Auswahl, ohne die laufenden EU-Klagen gegen Microsoft und die Millionen von Strafen, die sie bisher zahlen mussten:

Das Geld muss ja irgendwie auch wieder reinkommen. Jetzt wissen wir, warum die Lizenzen für Windows und MS-Office so teuer sind. (Und Microsoft macht selbst nach Abzug aller Kosten - auch Gerichtskosten - immer noch 40% Reingewinn mit den Lizenzen, besonders mit MS Office.)

So. Wie oft wurde Linux bisher verklagt? Oder - von mir aus - ein Linux-Distributor, SuSE, Redhat, usw.?

Aha.

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